Sat­zung des Euro­pa­rats

EU-Flagge

Lon­do­ner Zehn­mäch­te-Ver­trag vom 5.Mai 1949
in der abge­än­der­ten Fas­sung vom 5. Mai und 11. Dezem­ber 1951

Die Regie­run­gen [der Ver­trags­staa­ten]

  • sind über­zeugt, daß die Fes­ti­gung des Frie­dens auf der Grund­la­ge der Gerech­tig­keit und inter­na­tio­na­len Zusam­men­ar­beit für die Erhal­tung der mensch­li­chen Gesell­schaft und der Zivi­li­sa­ti­on von lebens­wich­ti­ger Bedeu­tung ist;
  • sie bestä­ti­gen ihre uner­schüt­ter­li­che Ver­bun­den­heit mit den geis­ti­gen und sitt­li­chen Wer­ten, die das gemein­sa­me Erbe ihrer Völ­ker und von jeher die Quel­le für Frei­heit der Ein­zel­per­son, poli­ti­sche Frei­heit und Herr­schaft des Rechts sind, jene Prin­zi­pi­en, wel­che die Grund­la­ge jeder wah­ren Demo­kra­tie bil­den;
  • sie glau­ben, daß für den Schutz und die wei­te­re Ver­wirk­li­chung die­ser Idea­le sowie zur För­de­rung des wirt­schaft­li­chen und sozia­len Fort­schritts ein enger er Zusam­men­schluß aller gleich­ge­sinn­ten Völ­ker Euro­pas not­wen­dig ist;
  • sie sind der Mei­nung, daß es ent­spre­chend die­sem Bedürf­nis und den aus­drück­li­chen Wün­schen ihrer Völ­ker not­wen­dig ist, unver­züg­lich eine Orga­ni­sa­ti­on zu schaf­fen, die alle euro­päi­schen Staa­ten enger zusam­men­schließt;
  • sie haben des­halb beschlos­sen, einen Euro­pa­rat, bestehend aus einem Aus­schuß von Regie­rungs­ver­tre­tern und einer Bera­ten­den Ver­samm­lung zu errich­ten und ihm die fol­gen­de Sat­zung gege­ben:

KAPITEL I – AUFGABEN DES EUROPARATS

Arti­kel 1

  1. Der Euro­pa­rat hat die Auf­ga­be, einen enge­ren Zusam­men­schluß unter sei­nen Mit­glie­dern zu ver­wirk­li­chen, um die Idea­le und Grund­sät­ze, die ihr gemein­sa­mes Erbesind, zu schüt­zen und zu för­dern und um ihren wirt­schaft­li­chen und sozia­len Fort­schritt zu begüns­ti­gen.
  2. Die­ses Ziel wird mit Hil­fe der Orga­ne des Rates erstrebt durch die Prü­fung von Fra­gen gemein­sa­men Inter­es­ses, durch den Abschluß von Abkom­men und durch gemein­sa­mes Han­deln auf den Gebie­ten der Wirt­schaft, des sozia­len Lebens, der Kul­tur, der Wis­sen­schaft, der Rechts­pfle­ge und der Ver­wal­tung sowie durch Schutz und Wei­ter­ent­wick­lung der Men­schen­rech­te und Grund­frei­hei­ten.
  3. Die Betei­li­gung der Mit­glie­der an den Arbei­ten des Euro­pa­rats darf ihre Mit­wir­kung am Werk der Natio­nen und der ande­ren Orga­ni­sa­tio­nen oder inter­na­tio­na­len Ver­ei­ni­gun­gen, denen sie ange­hö­ren, nicht beein­träch­ti­gen.
  4. Die Fra­gen der natio­na­len Ver­tei­di­gung gehö­ren nicht zur Zustän­dig­keit des Euro­pa­rats.

KAPITEL II – ZUSAMMENSETZUNG

Arti­kel 2

Die Mit­glie­der des Euro­pa­rats sind die Ver­trags­part­ner der vor­lie­gen­den Sat­zung.

Arti­kel 3

Jedes Mit­glied des Euro­pa­rats erkennt den Grund­satz vom Vor­ran­ge des Rechts und den Grund­satz an, wonach jeder, der sei­ner Juris­dik­ti­on unter­liegt, der Men­schen­rech­te und Grund­frei­hei­ten teil­haf­tig wer­den soll­te. Es ver­pflich­tet sich, auf­rich­tig und tat­kräf­tig an der Ver­fol­gung des in Kapi­tel I gekenn­zeich­ne­ten Zie­les mit­zu­ar­bei­ten.

Arti­kel 4

Jeder euro­päi­sche Staat, der für fähig und gewillt befun­den wird, die Bestim­mun­gen des Arti­kels 3 zu erfül­len, kann durch das Minis­ter-Komi­tee auf­ge­for­dert wer­den, Mit­glied des Euro­pa­rats zu wer­den. Jeder der­art ein­ge­la­de­ne Staat erwirbt die Mit­glied­schaft, sobald in sei­nem Namen eine Urkun­de über den Ein­tritt zu die­ser Sat­zung dem Gene­ral­se­kre­tär über­ge­ben wird.

Arti­kel 5

  1. Unter beson­de­ren Umstän­den kann ein euro­päi­sches Land, das für fähig und gewillt befun­den wird, die Bestim­mun­gen des Arti­kels 3 zu erfül­len, vom Minis­ter-Komi­tee auf­ge­for­dert wer­den, Asso­zi­ier­tes Mit­glied des Euro­pa­rats zu wer­den. Jedes der­art ein­ge­la­de­ne Land erwirbt die Eigen­schaft eines Asso­zi­ier­ten Mit­glieds, sobald in sei­nem Namen eine Urkun­de der Annah­me der vor­lie­gen­den Sat­zung dem Gene­ral­se­kre­tär über­ge­ben wird. Die Asso­zi­ier­ten Mit­glie­der dür­fen nur in der Bera­ten­den Ver­samm­lung ver­tre­ten sein.
  2. Der in die­ser Sat­zung ver­wand­te Aus­druck “Mit­glied” gilt in glei­cher Wei­se für die Asso­zi­ier­ten Mit­glie­der, soweit es sich nicht um die Ver­tre­tung im Minis­ter-Komi­tee han­delt.

Arti­kel 6

Bevor die in den Arti­keln 4 oder 5 vor gese­he­ne Ein­la­dung ergeht, setzt das Minis­ter-Komi­tee die Zahl der Sit­ze in der Bera­ten­den Ver­samm­lung, auf die das künf­ti­ge Mit­glied Anspruch hat, sowie die Höhe sei­nes Geld­be­tra­ges fest.

Arti­kel 7

Jedes Mit­glied des Euro­pa­ra­tes kann aus die­sem aus­tre­ten, indem es sei­nen Ent­schluß dem Gene­ral­se­kre­tär förm­lich anzeigt. Die Anzei­ge wird mit Ablauf des lau­fen­den Rech­nungs­jah­res wirk­sam, wenn sie inner­halb der ers­ten 9 Mona­te die­ses Jah­res erfolgt ist, und bei Ablauf des fol­gen­den Rech­nungs­jahr es, wenn sie wäh­rend der letz­ten drei Mona­te erfolgt ist.

Arti­kel 8

Jedem Mit­glied des Euro­pa­rats, das sich eines schwe­res Ver­sto­ßes gegen die Bestim­mun­gen des Arti­kels 3 schul­dig macht, kann sein Recht auf Ver­tre­tung vor­läu­fig abge­spro­chen und es kann vom Minis­ter-Komi­tee auf­ge­for­dert wer­den, gemäß den Bestim­mun­gen des Arti­kels 7 aus­zu­tre­ten. Wird die­ser Auf­for­de­rung nicht Fol­ge geleis­tet, so kann das Minis­ter-Komi­tee beschlie­ßen, daß das betref­fen­de Mit­glied, von einem durch das Komi­tee selbst bestimm­ten Zeit­punkt ab, dem Euro­pa­rat nicht mehr ange­hört.

Arti­kel 9

Wenn ein Mit­glied sei­nen finan­zi­el­len Ver­pflich­tun­gen nicht nach­kommt, kann das Minis­ter-Komi­tee des­sen Recht auf Ver­tre­tung im Komi­tee und in der Bera­ten­den Ver­samm­lung solan­ge auf­he­ben, als es sein en Ver­pflich­tun­gen nicht nach­ge­kom­men ist.

KAPITEL III – ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN

Arti­kel 10

Die Orga­ne des Euro­pa­rats sind:

  1. Das Minis­ter-Komi­tee
  2. Die Bera­ten­de Ver­samm­lung.

Die­sen bei­den Orga­nen steht das Sekre­ta­ri­at des Euro­pa­rats zur Sei­te.

Arti­kel 11

Der Sitz des Euro­pa­rats ist Straß­burg.

Arti­kel 12

Die amt­li­chen Spra­chen des Euro­pa­rats sind Fran­zö­sisch und Eng­lisch. Die Geschäfts­ord­nun­gen des Minis­ter-Komi­tees und der Bera­ten­den Ver­samm­lung haben Umstän­de und Vor­aus­set­zun­gen zu bestim­men, unter denen ande­re Spra­chen gebraucht wer­den dür­fen.

KAPITEL IV – DAS MINISTERKOMITEE

Arti­kel 13

Das Minis­ter-Komi­tee ist das Organ, das dafür zustän­dig ist, im Namen des Euro­pa­rats ent­spre­chend den Arti­keln 15 und 16 zu han­deln.

Arti­kel 14

Jedes Mit­glied hat einen Ver­tre­ter im Minis­ter-Komi­tee; jeder Ver­tre­ter ver­fügt über eine Stim­me. Die Ver­tre­ter im Komi­tee sind die Außen­mi­nis­ter. Wenn ein Außen­mi­nis­ter nicht in der Lage ist, an den Sit­zun­gen teil­zu­neh­men, oder wenn ande­re Umstän­de dies als wün­schens­wert erschei­nen las­sen, kann ein Stell­ver­tre­ter ernannt wer­den, der befugt ist, an sei­ner Stel­le zu han­deln. Die­ser soll, soweit irgend mög­lich, ein Mit­glied der Regie­rung sei­nes Lan­des sein.

Arti­kel 15

  1. Auf Emp­feh­lung der Bera­ten­den Ver­samm­lung oder auf eige­ne Ver­an­las­sung prüft das Minis­ter-Komi­tee die Maß­nah­men, die geeig­net sind, die Auf­ga­ben des Euro­pa­rats zu ver­wirk­li­chen, ein­schließ­lich des Abschlus­ses von Abkom­men und Ver­ein­ba­run­gen und der Annah­me einer gemein­sa­men Poli­tik durch die Regie­run­gen bei bestimm­ten Fra­gen. Sei­ne Beschlüs­se wer­den durch den Gene­ral­se­kre­tär den Mit­glie­dern mit­ge­teilt.
  2. Die Beschlüs­se des Minis­ter-Komi­tees kön­nen gege­be­nen­falls in die Form von Emp­feh­lun­gen an die Regie­run­gen geklei­det wer­den. Das Komi­tee kann die­se ersu­chen, ihm mit­zu­tei­len, was sie auf die­se Emp­feh­lun­gen hin ver­an­laßt haben.

Arti­kel 16

Vor­be­halt­lich der in den Arti­keln 24, 28, 30, 32, 33 und 35 genann­ten Voll­mach­ten der Bera­ten­den Ver­samm­lung regelt das Minis­ter-Komi­tee mit bin­den­der Kraft alle Fra­gen, die sich auf die Orga­ni­sa­ti­on und die inne­ren Ange­le­gen­hei­ten des Euro­pa­rats bezie­hen. Es erläßt zu die­sem Zweck die erfor­der­li­chen Finanz- und Ver­wal­tungs­an­ord­nun­gen.

Arti­kel 17

Das Minis­ter-Komi­tee kann zu jedem ihm wün­schens­wert erschei­nen­den Zwe­cke bera­ten­de oder tech­ni­sche Komi­tees oder Aus­schüs­se ein­set­zen.

Arti­kel 18

Das Minis­ter-Komi­tee gibt sich sei­ne Geschäfts­ord­nung; die­se bestimmt ins­be­son­de­re:

  1. die zur Beschluß­fä­hig­ke it not­wen­di­ge Mit­glie­der­zahl;
  2. die Art der Ernen­nung des Prä­si­den­ten und des­sen Amts­dau­er;
  3. das Ver­fah­ren für Auf­stel­lung der Tages­ord­nung und für die Ein­brin­gung von Vor­schlä­gen zwecks Beschluß­fas­sung; und
  4. die Bedin­gun­gen, unter denen die Ernen­nung von Stell­ver­tre­tern gemäß Arti­kel 14 mit­ge­teilt wer­den muß.

Arti­kel 19

Das Minis­ter-Komi­tee hat der Berat enden Ver­samm­lung bei jeder ihrer Tagun­gen Tätig­keits­be­rich­te mit den dazu­ge­hö­ri­gen Unter­la­gen vor­zu­le­gen.

Arti­kel 20

  1. Mehr­heit der Ver­tre­ter, die Anspruch auf einen Sitz im Minis­ter-Komi­tee haben, und Ein­stim­mig­keit der abge­ge­be­nen Stim­men sind für Beschlüs­se des Komi­tees über fol­gen­de wich­ti­ge Fra­gen erfor­der­lich:
    1. die Emp­feh­lun­gen gemäß Arti­kel 15 b;
    2. die Fra­gen, die sich auf den Arti­kel 19 bezie­hen;
    3. die Fra­gen, die sich auf den Arti­kel 21 a 1 und b bezie­hen;
    4. die Fra­gen, die sich auf den Arti­kel 33 bezie­hen;
    5. die Emp­feh­lun­gen, die Abän­de­run­gen der Arti­kel 1 d, 7, 15, 20 betref­fen und
    6. jede ande­re Fra­ge, die das Komi­tee mit Rück­sicht auf deren Bedeu­tung durch eine gemäß dem nach­ste­hen­den Absatz d gefaß­te Ent­schlie­ßung der Vor­schrift der Ein­stim­mig­keit unter­wer­fen will.
  2. Die Fra­gen, die zur Geschäfts­ord­nung oder zu den Haus­halts- und Ver­wal­tungs­an­ord­nun­gen gehö­ren, kön­nen mit ein­fa­cher Stim­men­mehr­heit der Ver­tre­ter ent­schie­den wer­den, die Anspruch auf einen Sitz im Komi­tee haben.
  3. Die Beschlüs­se des Komi­tees, die gemäß den Arti­keln 4 und 5 gefaßt wer­den, erfor­dern Zwei­drit­tel-Mehr­heit der Ver­tre­ter, die Anspruch auf einen Sitz im Komi­tee haben.
  4. Alle ande­ren Beschlüs­se des Komi­tees erfor­dern Zwei­drit­tel-Mehr­heit der abge­ge­be­nen Stim­men und ein­fach Mehr­heit der Ver­tre­ter, die Anspruch auf einen Sitz im Komi­tee haben. Hier­un­ter fal­len ins­be­son­de­re die Beschlüs­se über die Annah­me des Haus­halts­plans, die Geschäfts­ord­nung, die Finanz- und Ver­wal­tungs­an­ord­nun­gen, die Emp­feh­lun­gen für Abän­de­rung der im obi­gen Absatz a 5 nicht erwähn­ten Arti­kel die­ses Sta­tuts, sowie dar­über, wel­cher Absatz die­ses Arti­kels im Zwei­fels­fal­le anzu­wen­den ist.

Arti­kel 21

  1. Sofern das Minis­ter-Komi­tee nicht anders beschließt, fin­den sei­ne Sit­zun­gen
    1. unter Aus­schluß der Öffent­lich­keit und
    2. am Sit­ze des Rates statt.
  2. Das Komi­tee ent­schei­det über die Ver­öf­fent­li­chung von Mit­tei­lun­gen über Aus­spra­chen, die unter Aus­schluß der Öffent­lich­keit statt­fan­den, und über die dabei gefaß­ten Beschlüs­se.
  3. Das Komi­tee muß vor Eröff­nung der Tagun­gen der Bera­ten­den Ver­samm­lung und zu Beginn die­ser Tagung zusam­men­tre­ten, außer­dem jedes Mal, wenn es dies für erfor­der­lich hält.

KAPITEL V – DIE BERATENDE VERSAMMLUNG

Arti­kel 22

Die Bera­ten­de Ver­samm­lung ist das bera­ten­de Organ des Euro­pa­rats. Sie erör­tert Fra­gen, die nach die­ser Sat­zung zu ihrer Zustän­dig­keit gehö­ren; sie über­mit­telt ihre Beschlüs­se dem Minis­ter-Komi­tee in Form von Emp­feh­lun­gen.

Arti­kel 23

  1. Die Bera­ten­de Ver­samm­lung kann Bera­tun­gen abhal­ten und Emp­feh­lun­gen geben über alle Fra­gen, die nach Kapi­tel I zu den Auf­ga­ben und zur Zustän­dig­keit des Euro­pa­rats gehö­ren; sie berät und kann Emp­feh­lun­gen über alle Fra­gen geben, die ihr zur Stel­lung­nah­me durch das Minis­ter-Komi­tee unter­brei­tet wer­den.
  2. Die Ver­samm­lung setzt ihre Tages­ord­nung gemäß den Bestim­mun­gen des Absat­zes afest und berück­sich­tigt dabei die Tätig­keit der ande­ren euro­päi­schen Orga­ni­sa­tio­nen, die von den Regie­run­gen gebil­det sind und denen alle oder eini­ge Mit­glie­der des Euro­pa­rats ange­hö­ren.
  3. Im Zwei­fels­fal­le ent­schei­det der Prä­si­dent der Ver­samm­lung, ob eine im Ver­lauf der Tagung auf­ge­wor­fe­ne Fra­ge zur Tages­ord­nung der Ver­samm­lung gehört.

Arti­kel 24

Die Bera­ten­de Ver­samm­lung kann, unter Beach­tung der Bestim­mun­gen des Arti­kels 38, Absatz d, Komi­tees oder Aus­schüs­se ein­set­zen, die beauf­tragt sind, alle Fra­gen zu prü­fen, die zu ihrer Zustän­dig­keit nach Arti­kel 23 gehö­ren, Berich­te vor­zu­le­gen, die auf ihre Tages­ord­nung gesetz­ten Ange­le­gen­hei­ten zu bear­bei­ten und Gut­ach­ten über jede Ver­fah­rens­fra­ge abzu­ge­ben.

Arti­kel 25

  1. Die Bera­ten­de Ver­samm­lung besteht aus den Ver­tre­tern eines jeden Mit­glied­staa­tes, die durch des­sen Par­la­ment gewählt oder nach einem vom Par­la­ment beschlos­se­nen Ver­fah­ren ernannt wer­den, jedoch kann die Regie­rung eines jeden Mit­glied­staa­tes zur Ergän­zung erfor­der­li­che Ernen­nun­gen dann vor­neh­men, wenn das Par­la­ment nicht tagt oder das in die­sem Fal­le ein­zu­schla­gen­de Ver­fah­ren nicht vor­ge­se­hen hat. Jeder Ver­tre­ter muß die Staats­an­ge­hö­rig­keit des von ihm ver­tre­te­nen Mit­glied­staa­tes besit­zen. Er darf nicht gleich­zei­tig Mit­glied des Minis­ter-Komi­tees sein.
  2. Kein Ver­tre­ter kann wäh­rend einer Tagung der Ver­samm­lung ohne deren Zustim­mung sei­nes Man­da­tes ent­ho­ben wer­den.
  3. Jeder Ver­tre­ter darf einen Stell­ver­tre­ter haben, der in sei­ner Abwe­sen­heit befugt ist, an sei­ner Stel­le den Sit­zun­gen bei­zu­woh­nen, das Wort zu ergrei­fen und abzu­stim­men. Die Bestim­mun­gen des vor­ste­hen­den Absat­ze­sa gel­ten auch für die Ernen­nung der Stell­ver­tre­ter.

Arti­kel 26

Mit­glied­staa­ten haben Anspruch auf fol­gen­de Anzahl von Sit­zen:

  • Bel­gi­en: 7
  • Däne­mark: 5
  • Deutsch­land (Bun­des­re­pu­blik): 18
  • Frank­reich: 18
  • Grie­chen­land: 7
  • Irland: 4
  • Island: 3
  • Ita­li­en: 18
  • Luxem­burg: 3
  • Nie­der­lan­de: 7
  • Nor­we­gen: 5
  • Saar­ge­biet: 3
  • Schwe­den: 6
  • Tür­kei: 10
  • Ver­ei­nig­tes König­reich von Groß­bri­tan­ni­en u. Nord­ir­land: 18

Arti­kel 27

Die Bedin­gun­gen, unter denen das Minis­ter-Komi­tee in sei­ner Gesamt­heit bei den Aus­spra­chen der Bera­ten­den Ver­samm­lung ver­tre­ten wer­den kann oder unter denen die Ver­tre­ter im Komi­tee oder ihre Stell­ver­tre­ter ein­zeln vor der Ver­samm­lung das Wort ergrei­fen kön­nen, fol­gen aus den ent­spre­chen­den Bestim­mun­gen der Geschäfts­ord­nung, die vom Komi­tee nach Anhö­ren der Ver­samm­lung erlas­sen wer­den.

Arti­kel 28

  1. Die Bera­ten­de Ver­samm­lung gibt sich ihre Geschäfts­ord­nung. Sie wählt aus dem Kreis ihrer Mit­glie­der ihren Prä­si­den­ten, der bis zur fol­gen­den ordent­li­chen Tagung im Amte­bleibt.
  2. Der Prä­si­dent lei­tet die Ver­hand­lun­gen, nimmt jedoch weder an den Aus­spra­chen noch an der Abstim­mung teil. Der Stell­ver­tre­ter des Prä­si­den­ten ist befugt, an des­sen Stel­le den Sit­zun­gen bei­zu­woh­nen, das Wort zu ergrei­fen und abzu­stim­men.
  3. Die Geschäfts­ord­nung bestimmt ins­be­son­de­re:
    1. die zur Beschluß­fä­hig­keit not­wen­di­ge Mit­glie­der­zahl (das Quo­rum);
    2. das Ver­fah­ren der Wahl und die Amts­dau­er des Prä­si­den­ten und der ande­ren Mit­glie­der des Büros;
    3. das Ver­fah­ren für die Auf­stel­lung der Tages­ord­nung und für deren Mit­tei­lung an die Ver­tre­ter;
    4. den Zeit­punkt und die Art und Wei­se für die Bekannt­ga­be der Namen der Ver­tre­ter und ihrer Stell­ver­tre­ter.

Arti­kel 29

Vor­be­halt­lich der Bestim­mun­gen des Arti­kels 30 müs­sen alle Beschlüs­se der Bera­ten­den Ver­samm­lung mit Zwei­drit­tel-Mehr­heit der abge­ge­be­nen Stim­men gefaßt wer­den, ein­schließ­lich der­je­ni­gen, die fol­gen­de Gegen­stän­de behan­deln:

  1. Emp­feh­lun­gen an das Minis­ter-Komi­tee;
  2. Vor­schlä­ge an das Komi­tee betref­fend Fra­gen, die auf die Tages­ord­nung der Ver­samm­lung gesetzt wer­den sol­len;
  3. Bil­dung von Komi­tees oder Aus­schüs­sen;
  4. Fest­set­zung des Zeit­punk­tes für die Eröff­nung der Tagun­gen;
  5. Bestim­mung der für die Beschlüs­se ver­lang­ten Mehr­heit, soweit die­se nicht unter die vor­ste­hen­den Absät­ze 1–4 fal­len oder in Zwei­fels­fäl­len die Fest­le­gung einer ange­mes­se­nen Mehr­heit.

Arti­kel 30

Die Beschlüs­se der Bera­ten­den Ver­samm­lung über die Art und Wei­se des inne­ren Geschäfts­gan­ges, haupt­sach­lich hin­sicht­lich der Aus­wahl der Mit­glie­der des Büros, der Benen­nung der Komi­tee- und Aus­schuß­mit­glie­der und der Annah­me der Geschäfts­ord­nung wer­den mit einer von der Ver­samm­lung gemäß Arti­kel 29, Zif­fer 5, zu bestim­men­den Mehr­heit gefaßt.

Arti­kel 31

Aus­spra­chen über Vor­schlä­ge, die an das Minis­ter-Komi­tee zwecks Auf­nah­me einer Fra­ge in die Tages­ord­nung der Bera­ten­den Ver­samm­lung gerich­tet wer­den sol­len, dür­fen sich, nach genau­er Bezeich­nung des Gegen­stan­des, nur auf die Grün­de erstre­cken, die für oder gegen die­se Auf­nah­me spre­chen.

Arti­kel 32

Die Bera­ten­de Ver­samm­lung hält jedes Jahr eine ordent­li­che Tagung ab, deren Zeit­punkt und Dau­er von der Ver­samm­lung so fest­ge­setzt wer­den müs­sen, daß – soweit mög­lich – jede Über­schnei­dung mit den Par­la­ments­ta­gun­gen und mit den Tagun­gen der Voll­ver­samm­lung der Ver­ein­ten Natio­nen ver­mie­den wird. Die Dau­er der ordent­li­chen Tagun­gen darf einen Monat nicht über­schrei­ten, sofern nicht die Ver­samm­lung und das Minis­ter-Komi­tee in bei­der­sei­ti­gem Ein­ver­neh­men etwas ande­res beschlie­ßen.

Arti­kel 33

Die ordent­li­chen Tagun­gen der Bera­ten­den Ver­samm­lung fin­den am Sit­ze des Rates statt, sofern nicht die Ver­samm­lung und das Minis­ter-Komi­tee in bei­der­sei­ti­gem Ein­ver­neh­men etwas ande­res beschlie­ßen.

Arti­kel 34

Die Bera­ten­de Ver­samm­lung kann auf Ver­an­las­sung des Minis­ter-Komi­tees oder des Prä­si­den­ten der Ver­samm­lung zu einer außer­or­dent­li­chen Tagung ein­be­ru­fen wer­den, nach­dem sich bei­de über den Zeit­punkt und
den Ort der Tagung geei­nigt haben.

Arti­kel 35

Die Aus­spra­chen der Bera­ten­den Ver­samm­lung sind öffent­lich, sofern die­se nicht etwas ande­res beschließt.

KAPITEL VII – SEKRETARIAT

Arti­kel 36

  1. Das Sekre­ta­ri­at besteht aus einem Gene­ral­se­kre­tär, einem Stell­ver­tre­ten­den Gene­ral­se­kre­tär und dem erfor­der­li­chen Per­so­nal.
  2. Der Gene­ral­se­kre­tär und der Stell­ver­tre­ten­de Gene­ral­se­kre­tär wer­den auf Emp­feh­lung des Minis­ter-Komi­tees von der Bera­ten­den Ver­samm­lung ernannt.
  3. Die ande­ren Mit­glie­der des Sekre­ta­ri­ats wer­den vom Gene­ral­se­kre­tär, ent­spre­chend der Ver­wal­tungs­ord­nung ernannt.
  4. Kein Mit­glied des Sekre­ta­ri­ats darf ein von einer Regie­rung bezahl­tes Amt inne­ha­ben, Mit­glied der Bera­ten­den Ver­samm­lung oder eines Län­der­par­la­ments sein oder mit sei­nen Pflich­ten unver­ein­ba­re Tätig­kei­ten aus­üben.
  5. Jedes Mit­glied der Per­so­nals des Sekre­ta­ri­ats muß durch eine fei­er­li­che Erklä­rung sei­ne Ver­bun­den­heit mit dem Euro­pa­rat ver­si­chern und sei­ne Ent­schlos­sen­heit bekun­den, sei­ne Amts­pflich­ten gewis­sen­haft zu erfül­len, ohne sich durch irgend­wel­che Rück­sich­ten natio­na­ler Art beein­flus­sen zu las­sen. Es muß dabei sei­nen Wil­len zum Aus­druck brin­gen, daß es bei der Aus­übung des Diens­tes weder von einer Regie­rung noch von irgend­ei­ner außer­halb des Rates ste­hen­den Stel­le Wei­sun­gen ein­ho­len oder ent­ge­gen­neh­men wird und daß es sich jeder Hand­lung ent­hal­ten wird, die mit sei­ner Stel­lung als inter­na­tio­na­ler, aus­schließ­lich dem Rate gegen­über ver­ant­wort­li­cher Beam­ter unver­ein­bar ist. Der Gene­ral­se­kre­tär und der Stell­ver­tre­ten­de Gene­ral­se­kre­tär haben die­se Erklä­rung vor dem Komi­tee, alle ande­ren Mit­glie­der des Per­son als vor dem Gene­ral­se­kre­tär abzu­ge­ben.
  6. Jedes Mit­glied hat den aus­schließ­lich Inter­na­tio­na­len Cha­rak­ter der Oblie­gen­hei­ten des Gene­ral­se­kre­tärs und des Per­so­nals des Sekre­ta­ri­ats zu ach­ten und sich jeder Beein­flus­sung die­ser Per­so­nen bei der Aus­übung ihrer Amts­tä­tig­keit zu ent­hal­ten.

Arti­kel 37

  1. Das Gene­ral­se­kre­ta­ri­at wird am Sit­ze des Rates gebil­det.
  2. Der Gene­ral­se­kre­tär ist dem Minis­ter-Komi­tee für die Arbeit des Sekre­ta­ri­ats ver­ant­wort­lich. Unter Vor­be­halt der Bestim­mun­gen des Arti­kels 38 d hat er ins­be­son­de­re der Bera­ten­den Ver­samm­lung die von ihr benö­tig­ten ver­wal­tungs­tech­ni­schen und sons­ti­gen Diens­te zur Ver­fü­gung zu stel­len.

KAPITEL VII – FINANZEN

Arti­kel 38

  1. Jeder Mit­glied­staat trägt die Kos­ten sei­ner eige­nen Ver­tre­tung im Minis­ter-Komi­tee und in der Bera­ten­den Ver­samm­lung.
  2. Die Kos­ten des Sekre­ta­ri­ats und alle ande­ren gemein­sa­men Aus­ga­ben wer­den in dem Ver­hält­nis auf die Mit­glied­staa­ten ver­teilt, das vom Minis­ter-Komi­tee ent­spre­chend der Bevöl­ke­rungs­zahl der ein­zel­nen Mit­glied­staa­ten fest­ge­setzt wird. Der Bei­trag eines jeden Asso­zi­ier­ten Mit­glie­des wird vom Minis­ter-Komi­tee fest­ge­setzt.
  3. Der Haus­halt des Euro­pa­rats wird jedes Jahr vom Gene­ral­se­kre­tär gemäß den durch die Finanz­ord­nung fest­ge­leg­ten Bestim­mun­gen dem Minis­ter-Komi­tee zur Bewil­li­gung vor­ge­legt.
  4. Der Gene­ral­se­kre­tär legt dem Minis­ter-Komi­tee die Anträ­ge der Ver­samm­lung vor, die Aus­ga­ben zur Fol­ge haben könn­ten, wel­che die Höhe der bereits im Haus­halts­plan für die Ver­samm­lung und ihre Arbei­ten ent­hal­te­nen Kre­di­te über­schrei­ten.
  5. Der Gene­ral­se­kre­tär legt dem Minis­ter-Komi­tee eben­falls einen Vor­anschlag vor, der die Kos­ten für die Aus­füh­rung jeder dem Komi­tee gege­be­nen Emp­feh­lung ent­hält. Ein Beschluß, des­sen Aus­füh­rung zusätz­li­che Kos­ten ver­ur­sacht, ist erst dann als durch das Minis­ter-Komi­tee ange­nom­men zu betrach­ten, wenn die­ser die Vor­anschlä­ge der ent­spre­chen­den zusätz­li­chen Kos­ten gebil­ligt hat.

Arti­kel 39

Der Gene­ral­se­kre­tär teilt jähr­lich den Regie­run­gen der Mit­glied­staa­ten die Höhe ihres Bei­tra­ges mit. Die Bei­trä­ge gel­ten als am Tage die­ser Mit­tei­lung fäl­lig; sie sind spä­tes­tens inner­halb von 6 Mona­ten zu Hän­den des Gene­ral­se­kre­tärs zu ent­rich­ten.

KAPITEL VIII – PRIVILEGIEN UND IMMUNITÄTEN

Arti­kel 40

  1. Der Euro­pa­rat, die Ver­tre­ter der Mit­glied­staa­ten und des Sekre­ta­ri­ats genie­ßen in den Gebie­ten der Mit­glied­staa­ten die für die Aus­übung ihrer Amts­tä­tig­keit erfor­der­li­chen Immu­ni­tä­ten und Pri­vi­le­gi­en. Ins­be­son­der kön­nen die Ver­tre­ter der Bera­ten­den Ver­samm­lung auf Grund die­ser Immu­ni­tät inner­halb der Hoheits­ge­bie­te aller Mit­glied­staa­ten wegen der von ihnen im Lau­fe der Ver­hand­lun­gen in der Ver­samm­lung, in ihren Komi­tees oder Aus­schüs­sen geäu­ßer­ten Mei­nun­gen oder abge­ge­be­nen Stim­men weder ver­haf­tet noch straf­recht­lich belangt wer­den.
  2. Die Mit­glie­der ver­pflich­ten sich, sobald wie mög­lich ein Abkom­men zur wirk­sa­men Durch­füh­rung der im vor­ste­hen­den Absatz a ent­hal­te­nen Bestim­mun­gen abzu­schlie­ßen. Zu die­sem Zweck wird das Minis­ter-Komi­tee den Regie­run­gen der Mit­glied­staa­ten den Abschluß eines Abkom­mens emp­feh­len, das die in den Hoheits­ge­bie­ten der Mit­glied­staa­ten aner­kann­ten Pri­vi­le­gi­en und Immu­ni­tä­ten genau umschreibt. Außer­dem wird ein Son­der­ab­kom­men mit der Regie­rung der Fran­zö­si­schen Repu­blik über die Pri­vi­le­gi­en und Immu­ni­tä­ten abge­schlos­sen wer­den, die der Rat an sei­nem Sit­ze genie­ßen soll.

KAPITEL IX – SATZUNGSÄNDERUNGEN

Arti­kel 41

  1. Vor­schlä­ge zur Ände­rung der vor­lie­gen den Sat­zung kön­nen beim Minis­ter-Komi­tee oder unter den in Arti­kel 23 vor­ge­se­he­nen Bedin­gun­gen bei der Bera­ten­den Ver­samm­lung ein­ge­bracht wer­den.
  2. Das Komi­tee emp­fiehlt die Abän­de­run­gen der Sat­zung, die es für wün­schens­wert hält, und ver­an­laßt ihre Ein­tra­gung in ein Pro­to­koll.
  3. Jedes Ände­rungs­pro­to­koll tritt nach Unter­zeich­nung und Rati­fi­zie­rung durch zwei Drit­tel der Mit­glied­staa­ten in Kraft.
  4. Unbe­scha­det der Bestim­mun­gen der vor­ste­hen­den Absät­ze die­ses Arti­kels tre­ten Sat­zungs­än­de­run­gen zu den Arti­keln 23 bis 35, 38 und 39 nach Zustim­mung des Minis­ter-Komi­tees und der Ver­samm­lung mit dem Tage der Beur­kun­dung in Kraft, die vom Gene­ral­se­kre­tär durch­ge­führt und den Regie­run­gen der Mit­glied­staa­ten mit­ge­teilt wird und die die Bil­li­gung der Abän­de­rungs­vor­schlä­ge ent­hält. Die Bestim­mun­gen die­ses Absat­zes kön­nen erst nach Ablauf der zwei­ten ordent­li­chen Tagung der Ver­samm­lung ange­wandt wer­den.

KAPITEL X ‑SCHLUSSBESTIMMUNGEN

Arti­kel 42

  1. Die vor­lie­gen­de Sat­zung bedarf der Rati­fi­zie­rung. Die Rati­fi­ka­ti­ons-Urkun­den sind bei der Regie­rung des Ver­ei­nig­ten König­reichs von Groß­bri­tan­ni­en und Nord­ir­land zu hin­ter­le­gen.
  2. Die vor­lie­gen­de Sat­zung tritt in Kraft, sobald sie­ben Rati­fi­ka­ti­ons­ur­kun­den hin­ter­legt wor­den sind. Die Regie­rung des Ver­ei­nig­ten König­reichs wird allen Regie­run­gen, die die­se Sat­zung unter­zeich­net haben, ihr Inkraft­tre­ten und die Namen der dem Euro­pa­rat zu die­sem Zeit­punkt ange­hö­ren­den Staa­ten bekannt­ge­ben.
  3. Für die Fol­ge­zeit wird jeder ande­re Unter­zeich­ner am Tage der Hin­ter­le­gung sei­ner Rati­fi­ka­ti­ons-Urkun­de Ver­trags­part­ner der vor­lie­gen­den Sat­zung.

Zu Urkund des­sen haben die für die­sen Zweck gehö­rig bevoll­mäch­tig­ten Unter­zeich­ner die vor­lie­gen­de Sat­zung unter­schrie­ben.

Gesche­hen zu Lon­don am 5. Mai 1949 in fran­zö­si­scher und eng­li­scher Spra­che, wobei die bei­den Tex­te in glei­cher Wei­se ver­bind­lich sind, in einer ein­zi­gen Urkun­de, die im Archiv der Regie­rung des Ver­ei­nig­ten König­reichs hin­ter­legt wird.

Die­se Regie­rung wird beglau­big­te gleich­lau­ten­de Abschrif­ten davon den ande­ren Regie­run­gen, die unter­zeich­net haben, zuge­hen las­sen.

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